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Inex Belgien wählt aseptische Lösungen von Sidel für H-Milch in PET-Flaschen

Der belgische Milchproduzent Inex hat die aseptische PET-Verpackungsanlage von Sidel gewählt, um die wachsende Nachfrage nach lokal erzeugter Milch zu decken, die auf die im März erlassenen Beschränkungen wegen COVID-19 zurückzuführen ist. Mit Sidels neuer, nachhaltiger Verpackungsanlage möchte Inex seine Produktionskapazität mit ultrahocherhitzten Milchprodukten in PET-Flaschen steigern.

Inex ist ein Privatunternehmen aus Belgien und engagiert sich leidenschaftlich für Nachhaltigkeit und die Lieferung hochwertiger Milch. Es exportiert 50 % seiner Produktion in benachbarte Länder und stellt eine Vielzahl authentischer Molkereiprodukte her, darunter Frisch- und H-Milch, Milchgetränke, Sahne und andere Milcherzeugnisse. Die Milch stammt ausschließlich von lokalen belgischen Bauern, mit denen Inex langfristige Beziehungen aufgebaut hat. Inex produziert Handelsmarken für führende Einzelhändler, aber auch Produkte unter eigenem Namen.

Um seine Produktionskapazität zu steigern und gleichzeitig seine Klimabilanz zu verbessern, hat Inex beim Design und der Installation der neuen aseptischen Anlage für die Verpackung von H-Milch in sicheren, nachhaltigen und benutzerfreundlichen PET-Flaschen eng mit Sidel zusammengearbeitet.

Umweltschutz treibt Entscheidung für PET-Verpackung voran

Um Inex die Vorteile einer Umstellung von Karton auf weißes PET näherzubringen, unterstützte Sidel das Unternehmen mit Informationen über Benutzererfahrungen und dem Besuch einer ähnlichen Installation.

 „Sidel war ein ausgezeichneter Kooperationspartner. Alle uns präsentierten Gesichtspunkte machten deutlich, wie vorteilhaft die neue Anlage für uns sein würde“, erklärt Steven Dierickx, CEO von Inex. Ausschlaggebend war dabei unter anderem, dass PET nicht nur eine perfekte Lösung für sichere und haltbare Produkte mit niedrigem Säuregehalt ist, sondern auch ein 100 % recyclingfähiges Material für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf.

Darüber hinaus gestaltet sich die Produktion mit der aseptischen Combi Predis™ von Sidel, einer Streckblas-Füll-Verschließ-Lösung mit Trockensterilisation der Preformen und Verschlüsse, wesentlich umweltfreundlicher. Außerdem werden bei der Sterilisation der Flaschen während der Produktion kein Wasser und nur sehr wenig Chemikalien verbraucht.

Die neue PET-Verpackung für die H-Milchprodukte von Inex (Vollmilch, entrahmte Milch usw.) in 0,5- und 1-l-Flaschen hebt sich im Vergleich zu herkömmlichen Kartonverpackungen vorteilhaft von der Masse ab. Die weiße PET-Flasche ist lichtundurchlässig und sorgt damit ohne Aluminiumfolie für eine lange Haltbarkeit und die Integrität der Produkte. Sidel arbeitete eng mit dem Preform-Lieferanten zusammen, um die Qualität der Preform-Einspritzung zu gewährleisten und die Dichtheit von Flaschenhals und Verschluss anhand des einmaligen B180-Tests sicherzustellen, damit die Flasche auch dann nicht ausläuft, wenn sie liegend im Kühlschrank gelagert wird. Die neue PET-Flasche enthält mindestens 25 % Recycling-PET, ist 20 % leichter als andere Kunststoffflaschen aus PE und weist damit einen um 20 % kleineren CO2-Fußabdruck auf“, erläutert Steven Dierickx.

 

„Sidel war ein ausgezeichneter Kooperationspartner. Alle uns präsentierten Gesichtspunkte machten deutlich, wie vorteilhaft die neue Anlage für uns sein würde“

Steven Dierickx
CEO von Inex

Potenzial der Verpackungsanlage steigert aseptische Produktion

„Anfänglich wollte der Kunde ein spezielles Anlagendesign mit Raum für eine Optimierung der Produktionsanordnung, da der Platz im Werk begrenzt war. Aus diesem Grund schlugen wir Inex vor, die Produktion auf zwei Gebäude aufzuteilen“, so Sébastien Sergues, Business Development Manager für die Kategorie Lebensmittel bei Sidel. Daher finden Abfüllung und Etikettierung nun in einem eigenen Werk, Palettierung, Palettenumwicklung und Versandmanagement dagegen in einer separaten Lagerhalle statt. Dafür werden die Packs von einem Standort zum anderen transportiert. Die gesamte PET-Verpackungsanlage wird inklusive einer optimierten End-of-Line-Lösung komplett von Sidel hergestellt.

 

Vorgezogener Produktionsbeginn zur Deckung des gesteigerten Milchbedarfs

Die kommerzielle Produktion auf der aseptischen Anlage sollte ursprünglich Mitte März starten. Aufgrund der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach Milch auf dem lokalen Markt allerdings sehr stark an und das Unternehmen musste zusätzliche Mengen herstellen. Dank der engen Zusammenarbeit der Teams von Inex und Sidel konnte die Produktion dann tatsächlich drei Wochen früher als geplant beginnen. Steven Dierickx erinnert sich: „Das schnelle Anfahren der Anlage vor dem geplanten Termin bedeutete für uns, dass wir die Produktion steigern konnten. Das war allerdings nur durch die großartige Unterstützung der Sidel-Experten entweder vor Ort oder per Fern-Support möglich. Außerdem fanden wir gemeinsam eine Lösung, um vom Zwei- auf den Dreischichtbetrieb zu wechseln.“

Die neue aseptische PET-Verpackungsanlage ist höchst effizient und Inex erhielt eine intensive Betriebsschulung, um sie entsprechend zu bedienen. Außerdem eröffnet sie zukünftige Möglichkeiten für eine hohe Produktionsflexibilität, damit unterschiedliche Formate und alternative Verpackungen für weitere Produkte wie Sahne in PET-Flaschen verarbeitet werden können.

„Im vergangenen Oktober besuchte die belgische Königin Mathilde das Werk von Inex, um vor Ort mehr über die nachhaltige Lebensmittelproduktion zu erfahren. Sie interessierte sich sehr für dieses Thema und drückte ihre Anerkennung für unsere Mitarbeiter aus. Auf dieses Interesse und ihr Feedback sind wir sehr stolz“, erklärt Steven Dierickx abschließend.

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