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Bewährte Effizienz und Zuverlässigkeit der Heißabfüllanlage von Quilmes Argentinien für die Abfüllung von Gatorade in PET-Behälter

In Zusammenarbeit mit Sidel hat die Cervecería y Maltería Quilmes – die größte Getränkefirma in Argentinien – im Rahmen ihres kontinuierlichen Strebens nach Exzellenz auf ihrer neuesten Heißabfüll-Komplettanlage ein hohes Maß an Effizienz erreicht – bis zu 100 %. Mit dieser Highspeed-Komplettabfülllösung werden unter anderem die isotonischen Getränke der Marke Gatorade in PET-Behältern gemäß den Qualitätsstandards von PepsiCo produziert. Die neue Anlage bietet Vorteile in Bezug auf Produktionsflexibilität und Umweltschutz, vor allem aufgrund von Energieeinsparungen.

Quilmes ist bereits seit über 130 Jahren in Argentinien tätig. Das Unternehmen begann im Biergeschäft und eröffnete seine erste Brauerei in der Stadt Quilmes, etwa 20 Kilometer südöstlich der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. „Im Lauf der Jahre sind durch den Erwerb einer Firma für kohlensäurehaltige Softdrinks verschiedene weitere Getränkekategorien für Quilmes hinzugekommen. Das war vor etwa 20 Jahren, mit dem exklusiven PepsiCo-Franchise für die Produktion, Distribution und Vermarktung des kompletten Getränkesortiments der Marke in Argentinien“, erklärt Juan José Ferrer, Plant Manager bei Quilmes. Das Unternehmen ist durch Eco de los Andes SA, dem Ergebnis eines Joint Ventures mit Nestlé Waters, auch am Wassergeschäft beteiligt. „Ziel des Unternehmens ist es, Verbraucher mit hochwertigen Getränken zu versorgen und die Umwelt zu schonen. Die Investition in Sidels Abfüllanlage passt perfekt zu diesem Ziel“, fügt er hinzu.

 

 

„Kurz und gut, wir würden Sidel empfehlen. Es handelt sich um ein Unternehmen mit einer enormen Erfolgsbilanz in der Welt der Getränke sowie mit modernster Technologie, erstklassigem Service und umfassendem Support. Ich würde jederzeit sehr gern wieder mit Sidel zusammenarbeiten“

Juan José Ferrer
Plant Manager bei Quilmes

Verdoppelung der PET-Produktionskapazität mit einer integrierten Abfülllösung

Die Investition in eine neue Heißabfüll-Produktionsanlage im südlichen Werk in Buenos Aires war notwendig, da es sich um die einzige Fabrik handelt, die den gesamten inländischen Markt beliefert und auch nach Uruguay exportiert. „Beide PET-Behälteranlagen arbeiteten am Limit ihrer Kapazität. Deshalb brauchten wir eine größere Anlage, um unseren Marktanteil in Argentinien auszubauen. Unser zweites Ziel war eine modernere Anlage mit einem geringeren Energieverbrauch und einer besseren Effizienz“, so Juan José Ferrer. Mit dieser neuen Investition in die Sidel-Anlage hat Quilmes seine Kapazität zur Produktion von Getränken in PET-Behältern mehr als verdoppelt – von 22.000 auf 45.000 Flaschen pro Stunde.

 

Das Unternehmen hatte diverse Alternativen, wer sein Lieferant für die Abfüllanlage sein würde. „Wir waren von den guten Erfahrungen, die wir mit einer Reihe von Sidel-Maschinen gemacht hatten, überzeugt und beschlossen, weiter mit der Firma zusammenzuarbeiten. Augenblicklich sind wir mit der Leistung der vor zwei Jahren installierten Anlage sehr zufrieden. Ein weiterer Faktor für die Wahl von Sidel für diese Investition war, dass Quilmes nach einer Komplettlösung suchte, um seinen Bedarf zu decken. Wir berücksichtigten dabei nicht nur die Abfüllanlage, sondern auch die Produktverarbeitung durch Pasteurisierung (Tetra Pak Processing Systems), um potenzielle Synergien zu maximieren. Sidel besaß die dafür erforderliche Flexibilität und konnte eine Lösung liefern, die uns ein besseres Effizienzmodell und eine höhere Produktionsqualität bot“, fährt er fort.

Quilmes war auch von der positiven Kollaboration des Sidel-Expertenteams während der gesamten Projektphase vor der Anlageninstallation sowie bei der Installation selbst und für den Kundendienst danach angetan. Er erklärt weiter: „Natürlich haben wir damit angefangen, gemeinsam mit dem Anlagendesignteam die besten Optionen für Quilmes ausfindig zu machen. Danach stellte die Inbetriebnahme die intensivste Phase dar, in der wir Hilfe von Sidel benötigten. Die Maschinen wurden in einer neuen Zone im Werk installiert und wir hatten mit den typischen Schwierigkeiten bezüglich unserer Versorgungsanschlüsse zu kämpfen. Doch mit Sidels Hilfe konnten wir die Probleme schnell und sicher lösen, sobald sie auftauchten.“ Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit mit Sidel, den Quilmes schon früh erkannte, war der technische Support, sowohl von den Außendiensttechnikern (FSE) als auch durch Fernzugriff. Bei Bedarf oder in Notfällen bietet dieser Service 24 Stunden am Tag Unterstützung durch einen Außendienstmitarbeiter. Alternativ kann sich das Supportpersonal per Fernzugriff mit der Maschine verbinden und die beste Lösung empfehlen. „Wir haben mehrere Male darauf zurückgegriffen und konnten dadurch unsere Produktion erfolgreich aufrechterhalten.“

Eine zuverlässige und flexible Produktion unter Einhaltung der Standards von PepsiCo

Die Heißabfüllanlage zeichnet sich durch ihre hervorragende Produktionsflexibilität aus. „Sie kann für die Heißabfüllung von isotonischen Getränken, Säften und Produkten mit und ohne Pulpe verwendet werden. Zusätzlich kann diese Anlage aber auch kalt abfüllen, um dem Verbraucher ein breiteres Spektrum an Produkten zu bieten“, erklärt Juan José Ferrer. Gatorade wird heute in diversen Geschmacksrichtungen und Größen hergestellt: 500 ml, 750 ml, 1200 ml und seit Kurzem 300 ml, entweder mit Flach- oder mit Sportverschluss. Was die Etikettierung angeht, ermöglicht die neue Lösung die Anbringung von kleineren Sleeves auf nur einem Teil der Flasche oder von Fullbody-Sleeves auf der gesamten Flasche. So ergeben sich mehrere Möglichkeiten für das Marketing, damit sich das Produkt im Supermarktregal von der Masse abhebt. 

„Wegen der Flexibilität unserer Produktionsanlage können wir außerdem diverse Packungsoptionen verarbeiten, zum Beispiel 6er-Packs, 12er-Packs oder 24er-Packs.“ In Bezug auf die Palettierung heißabgefüllter Produkte in PET-Behältern ist die Qualität ein sehr wichtiger Aspekt – sie muss unbedingt gewährleistet sein. „Um die langen Transportwege auf oft schwierigen Straßen zu überstehen, muss die Palettierung akkurat, zuverlässig und sehr stabil sein. Mit den Palettierlösungen von Sidel sind wir sehr zufrieden, denn sie garantieren die Integrität unserer Produkte, damit sie den Verbraucher intakt erreichen“, betont er.

Quilmes fungiert als Abfüller für PepsiCo. Aus diesem Grund musste die Validierung der neuen Anlage nach einem spezifischen Abnahmeprotokoll erfolgen. Vor dem Start der industriellen Produktion auf der Anlage fand in den Verpackungslaboren von Sidel in Frankreich eine Validierungsphase für die unterschiedlichen Behälter statt. Laut dem Plant Manager „wurde die individuelle Validierung jeder unserer Gatorade-Flaschen gemäß den Spezifikationen von PepsiCo durchgeführt, was die Produktion der Blasformen möglich machte. Aufgrund der Anforderungen von PepsiCo befolgten wir während der ersten Verpackungsläufe ein Qualitätsprotokoll für die Anlageneffizienz und die Anzahl marktgängiger Flaschen während des Prozesses. Jeder Schritt wurde erfolgreich durchgeführt.“

 

Umweltschutz und 100 % Effizienz

Nach der Festlegung der Einkaufsspezifikationen für die Anlage arbeitete Quilmes gemeinsam mit den Technik- und Projektteams von Sidel die ideale Anordnung und Platzierung der Maschinen für eine optimierte Ergonomie und kurze Wege zwischen den verschiedenen Kontrollstationen sowie die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien aus. Alle Details für die Inbetriebnahme der Anlage wurden – erneut in Zusammenarbeit mit dem Sidel-Team – geprüft, um die besten Ergebnisse für dieses Projekt zu erzielen. „Nun sind wir sehr zufrieden mit dem Standort der Maschinen in jedem Bereich, mit der generellen Positionierung der Bediener, der Handhabung des Nachschubs und dem Zugang zu den gelagerten Ersatzteilen.“ Die Teams von Quilmes waren von der Effizienz der Anlage angenehm überrascht. „Wir arbeiten mit einer durchschnittlichen Effizienz von 95 % und manchmal läuft die Anlage sogar über Stunden hinweg mit 100 %. Die Anlage ist aufgrund ihres Designs perfekt ausgewogen, um Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Außerdem muss erwähnt werden, dass diese Effizienz während der Inbetriebnahme trotz aller Schwierigkeiten sehr schnell erzielt wurde. Augenblicklich arbeiten wir mit dem 500-ml-Behälter bei 45.000 Flaschen pro Stunde mit 95 % Effizienz“, fasst Juan José Ferrer zusammen.

Die erste Sidel Combi Streckblasabfüllmaschine des Werks, die auch in Bezug auf die Umweltschutzbemühungen von Quilmes viele Vorteile bietet, ist Teil dieser Anlage. Die Combi verbraucht weniger Energie als die zuvor genutzte Blasmaschine und kommt zum Beispiel ohne den Lufttransfer der Flaschen aus. Dadurch wird verhindert, dass die Behälter während eines Lufttransfers den Elementen ausgesetzt sind, was die Produktqualität verbessert. Für den alltäglichen Betrieb der Maschinen sind weniger Mitarbeiter erforderlich, was zu einem effizienteren Einsatz der Bediener führt, die sich nun auf andere Wartungs- und Qualitätssicherungsaufgaben konzentrieren können. Aus diesem Grund hat Quilmes die Combi gewählt.

Auch der Umweltschutz ist ein sehr wichtiger Punkt für Quilmes. „Hinsichtlich des Energieverbrauchs bietet die Anlage ein Wärmeausgleichssystem, das es uns ermöglicht, die Wärme, die von der heißen Flasche im Kühler abgegeben wird, in der ersten Heizphase der Flüssigkeit vor dem Pasteur erneut zu nutzen. Dies hat im Vergleich zur vorherigen Anlage zu Wärmeeinsparungen zwischen 10 und 15 % geführt.“ Der andere energiebezogene Vorteil hat mit den Blasformen der Combi zu tun. „Der Heizprozess für die vorherigen Formen erfolgte mit heißem Öl, was mehr Wärme verbraucht hat. Jetzt, mit unserer Combi, passiert das elektrisch. So ist ein sehr präziser Heizprozess in den Bereichen sichergestellt, die wir heizen müssen, und wir können im Vergleich zu der älteren Blasmaschine, die wir zuvor hatten, 15 % Wärme einsparen.“

„Kurz und gut, wir würden Sidel empfehlen. Es handelt sich um ein Unternehmen mit einer enormen Erfolgsbilanz in der Welt der Getränke sowie mit modernster Technologie, erstklassigem Service und umfassendem Support. Ich würde jederzeit sehr gern wieder mit Sidel zusammenarbeiten“, schließt Juan José Ferrer ab.

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