Molkereien mit Sidel auf PET-verpackungen umstellen - thema auf dem Global Dairy Innovation summit

Auf dem Global Dairy Innovation Summit 2018 haben Branchenführer wichtige Innovationspraktiken zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen im Sektor von Molkereiprodukten diskutiert. Dabei hat Sidel betont, welche guten Gründe hinsichtlich Marketing, Kosteneffizienz und flexibler Produktion bei flüssigen Molkereiprodukten für eine Umstellung auf PET-Flaschen sprechen.

Sidel ist ein führender Anbieter von Maschinen und Serviceleistungen für die Verpackung von Flüssigkeiten, Lebensmittel, Haushalts- und Körperpflegeprodukten in PET, Dosen, Glas und andere Materialien. Auf dem Summit, der vom 11. bis 12. April in Amsterdam stattfand, hat die Sidel Group erläutert, wie sie in der Branche für flüssige Molkereiprodukte weltweit den Übergang zu PET-Flaschen unterstützt hat. Als Marktführer bei aseptischem PET namentlich für flüssige Molkereiprodukte hat die Gruppe ihre Erfahrungen aus der Perspektive des Markts und der Erfolgsgeschichten von Kunden, ihre Kompetenz bei PET-Verpackungen und sicheren, einfachen Komplettanlagenlösungen vorgestellt, darunter die von der FDA zugelassene Sidel Aseptic Combi Predis™.

Der Trend zur PET-Verpackung flüssiger Molkereiprodukte

Die Verwendung von PET als Verpackungsmaterial wird im Sektor flüssiger Molkereiprodukte über den Zeitraum 2018-2020 mit 9 % voraussichtlich kontinuierlich wachsen.[1] Derzeit erreichen PET-Verpackungen 13,7 Mrd. Einheiten, doch werden bis 2020 14,9 Mrd. Einheiten erwartet. Betrachtet man die regionalen Tendenzen in diesem Teil des Verpackungssektors näher, zeigt sich, dass die zunehmende Verwendung von PET in Europa und Zentralasien besonders ausgeprägt ist; dort wird sie für diesen Zeitraum voraussichtlich ein Wachstum von 7,5 % erreichen. „Diese Tendenz startete in Europa vor mehr als 10 Jahren und setzt sich nun weltweit für den Vertrieb in der Kühlkette oder bei Raumtemperatur von H-Milch, aromatisierter oder Sojamilch durch, und zwar mehr noch bei Formaten für unterwegs als bei Familienpackungen“, erläutert Naima Boutroy, zuständig für den globalen technischen Verpackungssupport bei Sidel.

Gute Gründe für die Umstellung auf PET

Der Markt für flüssige Molkereiprodukte, die traditionell in Karton- oder HDPE-Behältern vertrieben werden, erlebt eine expandierende Nachfrage der Verbraucher nach funktionelleren, gesundheitsorientierten Getränken, was den Boom bei der Produktdiversifizierung erklärt. Aufgrund der großen Anzahl neu eingeführter Produkte auf dem Markt müssen die Akteure in der Molkereibranche ihre Marken differenzieren und auf eine flexiblere, kosteneffizientere Produktion achten. Tatsächlich ist PET ein attraktives Verpackungsmaterial, das in diesem Bereich große Möglichkeiten bietet.

Beim Verpacken von Milch und flüssigen Molkereiprodukten haben zahlreiche Variablen Einfluss auf die Getränkequalität, darunter Mikroorganismen, Licht, Sauerstoff und Temperatur. Perfekt definierte Flüssigkeitsrezepturen und Verarbeitungsmethoden im Verbund mit der passenden PET-Flasche und einer aseptischen Verpackungslösung können über die gesamte Lieferkette maximale Produktintegrität gewährleisten und dabei Anlagenverfügbarkeit und Kosten optimieren, wie Frau Boutroy auf der Konferenz darlegte. „Es ist wichtig, die Akteure in der Molkereibranche daran zu erinnern, wie einfach sie aus PET im Hinblick auf Marketingchancen und flexible, kostengünstige Produktion Nutzen ziehen können. Die PET-Verpackung stellt Produktintegrität und -sicherheit mit den richtigen Barriereeigenschaften zum Schutz gegen Licht und Sauerstoff für erhöhte Haltbarkeitsdauer sicher, was sich weltweit bewährt hat. Ein weiterer wichtiger Vorteil sind die Mono- und Multilayer-Preformen, die weltweit lieferbar sind und eine wettbewerbsfähige Lieferkette ermöglichen.“

Aseptische PET-Komplettverpackungslösungen für flüssige Molkereiprodukte

Ein Schwerpunkt der Konferenz lag bei der Präsentation der Fähigkeiten von Sidel, Akteure im Molkereisektor bei der Einführung neuer Produkte oder bei der Umstellung der Verpackung eines Produkts auf PET-Flaschen zu unterstützen. Auf der Basis von 50 Jahren Erfahrung mit aseptischer Verpackung bietet Sidel den Produzenten flüssiger Molkereiprodukte voll integrierte, technisch fortschrittliche Lösungen an, bei denen die Prozessanlagen und Ressourcen von Tetra Pak Processing Systems („TPPS“) eingesetzt werden. Im Laufe der Jahre haben Sidel und TPPS Kompetenzen und Fachkenntnisse kombiniert, um mehr als 100 Komplettanlagenprojekte auszuführen. Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit PET-Verpackungen ermöglichen Sidel, eine einzigartige, ergonomische Flasche auszulegen, die zu Molkereimarkenprodukten passt. „Wir können Festigkeit und Leistungsfähigkeit von PET-Flaschen über die ganze Lieferkette bewerten. Wir führen Labortests unter realen Produktions- und Lieferbedingungen aus, um die geeignetsten Verpackungsdesigns, PET-Barriereeigenschaften, Formate, Formen, Verschlüsse und Füllmengen zu bestimmen“, erläutert Frau Boutroy.

Eine bewährte, sichere und einfache aseptische Streckblas-Füll-Verschließlösung

Als klaren Beweis für Sidels Führungsstellung bei aseptischen Anwendungen nannte Frau Boutroy die Aseptic Combi Predis. Diese Lösung kombiniert Preform-Trockensterilisation mit aseptischen Streckblas-Füll- und Verschließfunktionen für die Produktion in einer einzigen Einhausung und beachtet das fundamentale Konzept, das den Regeln der Kunst des aseptischen Verpackens zugrunde liegt: Produktion eines kommerziell sterilen Produkts, das in einer sterilen Zone in eine vorab sterilisierte Verpackung abgefüllt wird. Es unterscheidet sich von herkömmlicher aseptischer Technologie, weil die Sterilisation der Verpackung im Stadium der Preform und nicht der Flasche stattfindet. Es bietet viele Vorteile, darunter Sicherheit und Einfachheit, Kosteneffizienz, kein Wasserverbrauch und Einsatz von ganz wenigen Chemikalien. Mehr als 100 Aseptic Combi Predis-Anlagen sind eine klare Bestätigung dieser Technologie. Als einen weiteren Beleg für die Zuverlässigkeit des Systems hat Sidel kürzlich die Zulassung der Food and Drug Administration („FDA“) für die Streckblas-Füll-Verschließlösung Aseptic Combi erhalten, die damit die erste aseptische PET-Abfüllanlage der Welt mit Preform-Trockensterilisation ist, die für Low-Acid-Produktion und Vertrieb in den USA validiert wurde.

Diese Konferenz war eine Anregung für den Wissensaustausch und das Networking zwischen Sprechern und Teilnehmern. „Wir hatten viel Interaktion mit dem Publikum, das mehr über die von uns hervorgehobenen Erfolgsgeschichten der einzelnen Akteure im Molkereisektor und ihre Herausforderungen und Chancen wissen wollte, um darauf aufbauen zu können“, schließt Frau Boutroy ihren Bericht ab.

 

[1] Quelle: Euromonitor 2017

VAT No.: IT01787680345